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Om (or Oum, Omm, Omme, Oom, Um, Umm) Kalsoum (or Kalsum, Kaltsoum, Kalthoum, Kalthum, Kalthoom, Khalsoum, Khalsum, Khalthoum, Khalthum, Kaltoum, Kolsoum, Kolsum, Kolthoum, Kolthum, Kolthom, Koolsum, Koulsoum, Koulsoun, Koulthoum, Kultum, Kulthum, Kulthume, Kelthoom, etc.) had the musicality of Ella Fitzgerald, the public presence of Eleanor Roosevelt, and the audience of Elvis Presley.
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"Al Atlal" (The Ruins, Les Ruines, Die Ruinen) - She sings only this part in this video:
I, wandering in love, a bewildered butterfly, approached you.
And between us, desire was a messenger and drinking companion that presented the cup to us.
Has the world ever seen two like us, so drunk with love?
How often we have sheltered ourselves in dreams.
And walked along a moonlit road...
And walked along a moonlit road with joy dancing ahead of us.
We laughed like two little children as we outran our own shadows.
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Al Atlal - Die Ruinenfelder (German translation)
1 Mein Herz, frag nicht, wohin die Liebe ging;
sie war mein Traumgebilde, nun ist's eingestürzt.
Gib mir zu trinken, damit ich den Becher auf ihre
Trümmer leere und über mich erzähl' solang die Träne fließt:
Wie diese Lieb' zum Gestern wurde,
und zur Geschichte über Liebesleid.
2 Wie hätt ich Dich vergessen können, hast Du mich doch verführt
mit Schmeichelklang und einfühlsamer Rede
und einer Hand, die ausgriff, wie die Hand
die dem Ertrinkenden Du durch die Wogen reichst.
Das Glitzern doch, nach dem der Wand'rer lechzt,
wie sehr glänzt es in Deinen Augen!
3 Freund! Eines Tags besuchte ich in seinem Dickicht
den Vogel der Sehnsucht, er lindert' meinen Schmerz.
Du aber hattest das Zögern des anmaßenden Wohltäters
und das Handeln eines mächtigen Herrschers.
Meine Zärtlichkeit für Dich, sie brennt in meinem
Innern, Sekunden sind wie glühende Kohlen in meiner Brust.
4 Gib mir die Freiheit und lass meine Hände
fürwahr, gegeben hab ich alles, nichts behalten.
Ach ...die Gelenke bluten mir von Deinen Fesseln
nicht halte ich mehr an Gelübden fest, die Du gebrochen
und an den Qualen der Gefangenschaft
und an der Welt rings um mich her.
5 Wo ist der betörende Geliebte meiner Träume
der Macht hat, Pracht und Ebenmaß?
Der festen Schrittes schreitet, wie ein König,
gewaltig ist an Schönheit, imposant an Wuchs,
der Duft verbreitet gleich den Lüften der Erhabenheit,
die Glieder mir durchzuckt gleich einem Traum am Morgen?
6 Wo blieb denn mein Zusammensein mit Dir,
das uns durch Zauberkraft die Schönheit strahlengleich vollendet?
Ich bin nur ein zärtlich' Herz,
irrend wie ein Schmetterling, der sich Dir nähert.
Durch die Sehnsucht gibt es einen Boten zwischen uns,
einen alten Zechkumpan, der zu uns steht.
7 Sah die Liebe je Trunkene wie uns?
wieviel Träume wir doch hatten!
Auf mondbeschienenem Wege schritten wir dahin
und Freude rings um uns erklang darin.
Dort lachten wir gemeinsam wie die Kinder
und liefen schnell, zu überflügeln uns're Schatten.
8 Wir wachten auf, sobald der Liebestrank erlosch
oh wären wir doch nüchtern nie geworden!
Das Wachen läßt des Schlafes Traum entschwinden
die Nacht verging, sie ist ein Freund.
Zum drohenden Vorboten wurde uns das Licht,
die Morgenröte spähte wie eine Feuersbrunst.
Jetzt ist die Welt nur so, wie wir sie kennen
und jeder Liebende geht seines Wegs.
9 Schlafloser, der Du eingenickt!
Du denkst an das Gelübde und erwachst.
Kaum heilt die eine Wunde, werden
andere durch die Erinnerung aufgerisssen.
Lerne zu vergessen,
lerne, alles auszulöschen.
10 Geliebter, alles liegt in Gottes Hand,
nicht an uns; das Unglück wurde uns zuteil!
Vielleicht führt uns das Schicksal einst zusammen,
an einem Tag, wenn wir die Hoffnung schon verloren haben.
Wenn der Geliebte dann den anderen verleugnet
und wir wie Fremde uns begegnen,
jeder von uns seines Weges geht; dann sage nicht,
wir hätten dies gewünscht - das Schicksal hat es so gefügt!
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